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Ostseeküsten-Radweg

 
 
 
Ostseeküsten-Radweg: Teilabschnitt von Kiel über Fehmarn rund bis Travemünde (je nach Strecke etwa 400 Kilometer)

Die Strecke

Weites Meer, weiße Strände, windgeschützte Buchten, ockerfarbene Klippen - die deutsche Ostseeküste zeigt sich an vielen Stellen wie gemalt.
Die Route weist keine größeren Steigungen auf, ist allerdings dem Willen des Windes stark unterworfen. Als Start der Tour empfiehlt sich die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel. Nach der Umrundung der Kieler Förde erreicht man das Seebad Laboe mit seinem Marine-Ehrenmal. Anschließend geht es an der Küste entlang nach Brasilien und Kalifornien, so heißen zwei der schönsten schleswig-holsteinischen Ostseestrände. Zumeist direkt an der Küste führt die Strecke auf kaum befahrenen Straßen und Wegen durch die ostholsteinische Landschaft. In Lütjenburg kann die Aussicht vom Hessenturm genossen werden. Am Weißenhäuser Strand zeigt sich eine für die Ostseeküste einmalige Dünenlandschaft. Nordöstlich der alten Handels- und Bischofsstadt Oldenburg radelt man durch das Seevogelschutzgebiet Graswarder. Über die Fehmarn-Sundbrücke gelangt man zur Sonneninsel Fehmarn, auf der es deutschlandweit die meisten Sonnenstunden im Jahr gibt. Rapsfelder wechseln mit grünen Wiesen, Steilufer mit feinen Sandstränden ab. Südlich von Fehmarn auf der Strecke bis zur Lübecker Bucht liegen die Seebäder Dahme, Kellenhusen, Grömitz, Neustadt und der moderne Ferienort Timmendorfer Strand. Der Route folgend wird Niendorf erreicht, ein altes Fischer- und Bauerndorf. In Travemünde begrüßen einen die großen Schiffe der Fährlinien nach Skandinavien. Von hier aus lohnt sich ein als Abschluss der Tour noch ein Abstecher in die alte Hansestadt Lübeck mit ihren engen, romantischen Gassen.

Sehenswert

In Kiel herrscht direkt in der Innenstadt maritime skandinavisch geprägte Atmosphäre. Direkt bis in die Innenstadt gelangen die großen Fähren aus Göteborg (Schweden) und an den neuen Norwegenanleger. Außerdem legen viele Kreuzfahrer am Kai in der Innenförde an. Wenn nicht unterwegs, liegt auch die "Gorch Fock", das Segelschulschiff der Marine, an der Kaimauer. Auf der Förde zwischen Schilksee und Laboe verkehren kleine Fähren, mit denen man auf die andere Fördeseite übersetzen kann. Lohnenswert ist ein Besuch des Schifffahrtmuseums oder ein Abstecher zum Freilichtmuseum Molfsee, in dem über 65 Bauernhäuser, Katen und Mühlen wieder aufgebaut wurden.
Internet: www.kiel-tourist.de


In Laboe ragt das Marineehrenmal hoch empor, auch ein original U-Boot kann hier von innen besichtigt werden.

Am Schönberger Strand dampft eine Museumsbahn und ein Kindheitsmuseum in Schönberg zeigt das Leben von Kindern aus über 100 Jahren.

Von dem schön gelegenen Schloss Weißenhaus hat man einen herrlichen Blick auf die Ostsee.

Im modernen Ferienort Timmendorfer Strand befindet sich das Sea-Life Center mit Haien und Welsen.

Auf Fehmarn erhält man Informationen über Tiere und Pflanzen in der Ostsee im Meereszentrum.

Im Südosten des Landes, am Kai des Travemünder Hafens, liegt fest vertäut die Viermastbark Passat, Schwesterschiff des versunkenen Schulschiffes "Pamir".

An der Strecke liegen außerdem das Kloster Cismar bei Grömitz sowie der großen Ferienpark "Weißenhäuser Strand" und der Freizeit- und Erlebnispark "Hansapark" in Sierksdorf.

Besonderheiten

Wer möchte, beginnt die Tour bereits in Deutschlands nördlichster Stadt Flensburg. Der Streckenverlauf bis nach Kiel führt allerdings insbesondere ab Eckernförde über weite Teile an der Straße entlang. Wahrzeichen der Grenzstadt zu Dänemark ist das Nordertor, vom Nordermarkt bis zum Südermarkt zieht sich parallel zur Förde eine Fußgängerzone. Außergewöhnliche Museen laden Erwachsene und Kinder zu Besichtigungen ein: das Schifffahrtsmuseum etwa, das Rum-Museum oder der privat angelegte Museumshafen mit alten Seglern. In der "Phänomenta" gibt es Interessantes aus der Welt der Wissenschaft zu bestaunen und anzufassen. Außerdem kann die Flensburger Brauerei besichtigt werden. Weiter südlich, zwischen Schleswig und Kiel liegt in der Nähe des Landesmuseums Schloss Gottorf die mittelalterliche Siedlung Haithabu. Ein Besuch in dem Museum, in dessen Schiffshalle unter anderem ein Langschiff aus der Wikingerzeit restauriert wird, lohnt sich. An der Küste entlang geht es über die Eckernförder Bucht nach Kiel. Am Beginn der Kieler Förde erreicht man das Olympiazentrum Schilksee mit seinem großen Seglerhafen, bevor es über den Nord-Ostsee-Kanal an der Förde in die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt geht.

Die Beschilderung dieser Ostseetour insgesamt ist recht dürftig und oft führen Nebenwege auf bessere Weise ans Ziel als die offizielle Route, die nahezu ausschließlich direkt an der Küste entlang führt. Wer eine genaue Karte hat (siehe unten), kann sich aber leicht eigene Etappen zusammen stellen. Immer wieder lohnt sich auch ein Abstecher ins Landesinnere. Insbesondere auf Fehmarn sollte man darauf verzichten, nur auf den holperigen Deichen an der Küste entlang zu radeln.

Karten- und Literaturtipps:
Radtourenbuch "Ostseeküsten-Radweg, Teil 1 + 2", 1:75.000, Esterbauer Verlag; Spiralkarte "Ostseeküsten-Radweg", 1:75.000, Haupka-Verlag; Radwanderführer "Radwanderweg-Ostsee", Fink-Kümmerly+Frey Verlag GmbH Ostfildern; Jens Uwe Mollenhauer: "Ostseeküsten-Radwanderweg für Genießer", (von Flensburg bis Lübeck), detaillierte Kartenausschnitte im Maßstab 1:75.000, zahlreiche
Farbfotos, ISBN 3-931099-04-0; Infobroschüre "OstsehTipps", hrsg. vom Ostseebäderverband, (Informationen über Erlebnisbäder, Tierparks und Museen)


Infos:
Ostseebäderverband Schleswig-Holstein e.V., Vorderreihe 57, 23570 Lübeck-Travemünde, Telefon: (04502) 4222, e-mail: OBVSH@aol.com, Internet: www.sht.de/ostsee







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